Wer hats erfunden? Jürg Grossen. Der GLP-Präsident, Nationalrat, Elektroplaner ist der Gründer von SmartGridready – einem der vielen Vereine und Organisationen im Stromsektor, denen er vorsteht, um die Energiewende voranzutreiben.
Weshalb und wie engagierst Du dich bei SmartGridready?
Weil die Energiewende mit dezentraler Produktion nur gelingen kann, wenn Solarstrom ortsnah verbraucht oder gespeichert werden kann. Sonst müssten die Stromnetze viel zu stark und zu teuer ausgebaut werden. Die Gebäude mit ihren Verbrauchern wie Wärmepumpen, Ladestationen und Solaranlagen müssen optimal mit dem Stromnetz kommunizieren können. Das ist die Idee und mein Antrieb für SmartGridready.
Welches ist aus Deiner Sicht die grösste Herausforderung der Schweizer Stromzukunft? Wie kann SmartGridready bei der Bewältigung helfen?
Dass es geling, sich trotz Partikularinteressen auf gemeinsame Standards zu einigen, die von allen mitgetragen werden. SmartGridready bietet dafür eine unabhängige, lösungsorientierte Plattform.
Warum ist SmartGridready aus Deiner Sicht relevant?
Weil hier an Lösungen gearbeitet wird, die den Bedürfnissen der Branchen vom Stromnetz bis zur Wärmepumpe und der Ladestation für Elektroautos entsprechen.
Welchen Mehrwert haben VNB, Produktehersteller und Immobilienbesitzer von einer Mitgliedschaft bei SmartGridready?
Eine koordinierte Kommunikation der verschiedenen Netzkomponenten kann sich nur etablieren, wenn VNB, Produktehersteller und Immobilienbesitzer gemeinsam an dieser arbeiten und sich einigen können. Diesen Mehrwert kann und will SmartGridready erschaffen.

